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Wolfgang Schweinhammer ist Rechtsanwalt.

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MDL Award für Wolfgang Schweinhammer

MDL Magazin ehrt herausragende Unternehmer – Teil 3 unserer Serie 2024

Wer den MDL Award erhält, hat eine strenge Zertifizierung durchlaufen. Zu den diesjährigen MDL Award Winnern der Verleihung beim Excellence Weekend® zählt Wolfgang Schweinhammer. Sein Vater starb, als er 17 war. Damals wusste Wolfgang Schweinhammer nicht, wie es weiter gehen sollte. Doch es gab viel zu tun: das Begräbnis, Verwaltung und Bürokratie. Aufgrund der Notwendigkeiten in dieser Situation entwickelte er das tiefe Bedürfnis zu beschützen – und wurde Anwalt.

Jura-Studium in Wien

Wolfgang Schweinhammer ist spezialisiert auf das Vergaberecht.

Spezialisiert auf das Vergaberecht. © Mathias Wald

Wolfgang Schweinhammer studierte Jura in Wien. Um wirtschaftlich kompetent zu sein, schloss er daran ein Studium des Wirtschaftsrechts an. „Mich hat fasziniert, wie sich Ressourcen unter fairen Bedingungen vereinen lassen, um damit gemeinschaftliche Projekte zu verwirklichen“, sagt der 37-Jährige. Sein Spezialgebiet als Rechtsanwalt ist das Vergaberecht.

Will der Staat ein Projekt umsetzen, tritt er am Markt als Wirtschaftsperson auf und wird privatwirtschaftlich tätig. Der Staat beschafft sich Leistungen von Unternehmen und Dienstleistern wie Baufirmen, Programmierern oder Ingenieuren. „Gerade im Vergaberecht muss der Staat besondere Fürsorge walten lassen, um niemanden ungerechtfertigt zu bevorzugen“, sagt Wolfgang Schweinhammer.

Der rechtliche Beistand im Ordnungsrecht

Der Spezialist für Vergabeverfahren: Wolfgang Schweinhammer.

Wolfgang Schweinhammer betreut Vergabeverfahren. © Mathias Wald

In Österreich gibt es dafür das Bundesvergabegesetz mit knapp 400 Paragraphen sowie zahlreiche weitere Bestimmungen. In Deutschland regelt beispielsweise die Vergabe und Vertragsordnung das Verhältnis von Staat, Ländern, Gesellschaften oder öffentlichen Gebietskörperschaften als Auftraggeber und Unternehmen als Auftragsempfänger von Bauaufträgen. Fördermittel spielen eine Rolle.

Nationales Recht ist dabei eng mit dem Europarecht verbunden. Maßgeblich sind die Vorgaben der Europäischen Union.

Es geht um Geld, Ressourcen und Ergebnisse. Öffentliche Institutionen wollen Budgets einhalten und keine Fehler machen. Das Gesetz sieht die strenge Gleichbehandlung aller Beteiligten vor, für Vertrauen, Transparenz und Verlässlichkeit. Wolfgang Schweinhammer ist der Vermittler und rechtliche Beistand in diesen Verfahren.

Strenge Regelungen schützen Staat und Bürger

Weil Wolfgang Schweinhammer beschützen wollte, wurde er Anwalt.

Aus dem Bedürfnis zu schützen wurde er Anwalt. © Roman Zach-Kiesling

Mit seinem Wissen und seiner Erfahrung navigiert er Millionen schwere Projekte durch die Untiefen von Unwägbarkeiten: Liegen alle Informationen zu dem Projekt vor? Gab es schon Vorarbeiten? Ist jeder berücksichtigt worden, um Schadensersatzansprüche zu vermeiden? Sachverständige prüfen fachliche Vorgaben.

Manchmal müssen auch Verträge angepasst werden, insbesondere wenn Energiepreise steigen oder Rohstoffe verzögert geliefert werden, was nur sehr eingeschränkt möglich ist. „Solche Vorgaben schränken massiv ein. Doch ohne Regelungen würden wir der Korruption Tür und Tor öffnen. Der Staat setzt sich selbst strenge Vorgaben“, sagt Wolfgang Schweinhammer.

Ein faires Geben und Nehmen

Ein Beispiel: Laut der Clean Vehicle Directive der EU muss bei allen Aufträgen, bei denen neue Fahrzeuge beschafft werden, ein gewisser Anteil emissionsfreier Fahrzeuge mit dabei sein. Solche Regelungen können aufwendig und kostspielig sein.

Für den Rechtsanwalt steht bei jedem Projekt die faire Sache im Vordergrund. Damit kann er in der Welt etwas zum Guten bewegen. „Es geht darum, Menschen miteinander zu verbinden. Es gibt immer einen gemeinsamen Nenner, man muss nur dafür offen sein“, sagt er. Für seine Laufbahn als Anwalt ist er dankbar. Diese Dankbarkeit motiviert ihn sowohl beruflich als auch privat.

Sein Hobby ist das Anbauen von Wein, mit einer speziellen Methode, die der Natur auf dem Weinberg wichtige Nährstoffe zurück gibt. Auch hier geht es ihm um ein faires Geben und Nehmen, so dass alle Beteiligten – in diesem Fall die Natur – gewinnen.

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