Social-Media

Top 100 Experten

Kaufkraftverlust durch Inflation: Vom Versprechen der Bank

Kaufkraftverlust durch Inflation – Warum Ihr Geld auf dem Sparkonto an Wert verliert

Viele Sparer gehen davon aus, dass ihr Geld auf dem Bankkonto sicher verwahrt wird. Doch die Realität sieht anders aus.
Kaufkraftverlust durch Inflation: Durch Inflation und niedrige Zinsen verliert das Ersparte kontinuierlich an Kaufkraft. Dieser Artikel erklärt die Mechanismen dahinter und zeigt auf, warum ein Umdenken bei der Geldanlage notwendig ist.

Was passiert mit Ihrem Geld auf der Bank?

Wenn Sie 10.000 Euro auf ein Sparkonto einzahlen, liegt dieses Geld nicht physisch in einem Tresor mit Ihrem Namen. Rechtlich gesehen wird Ihre Einlage zu einer Forderung gegenüber der Bank. Einem sogenannten Zahlungsversprechen.

Die Bank ist verpflichtet, Ihnen den Betrag auf Anfrage auszuzahlen. Gleichzeitig nutzt sie Ihr Geld jedoch für eigene Geschäfte: Kreditvergabe, Investitionen und Finanzprodukte. Dieses System funktioniert solange, wie die Kunden Ihr Geld dort belassen. Wenn alle Kunden gleichzeitig ihr Geld abheben möchten, gerat dieses System ins Wanken.

Der schleichende Wertverlust: Inflation vs. Zinsen

Butter, Banken und gebrochene Versprechen
ⒸMaria Schinz Fotografie

Das eigentliche Problem liegt im Verhältnis zwischen Sparzinsen und Inflationsrate.
Ein Rechenbeispiel verdeutlicht dies:

Beispiel: Kaufkraft von 10.000 Euro

Jahr Butterpreis (Marke) Kaufbare Menge
2019 0,99 € 10.101 Packungen
2025 2,99 € 3.344 Packungen
Differenz −6.757 Packungen

Während die Zahl auf dem Konto gleich bleibt oder minimal wächst (durchschnittlich 1,5% Zinsen), sinkt die reale Kaufkraft erheblich. Die Inflationsrate lag in den vergangenen Jahren teilweise bei über 7%! Ein deutliches Minus für Sparer.

Wie entsteht dieser Kaufkraftverlust?

Die Ursache liegt im Geldsystem an sich. Neue Geldmengen werden durch verschiedene Mechanismen geschaffen:

  • Kreditvergabe der Geschäftsbanken
  • Anleihekäufe der Zentralbanken
  • Staatliche Ausgabenprogramme

Je mehr Geld im Umlauf ist, desto weniger ist jeder einzelne Euro wert.
Ökonomen bezeichnen dies als monetäre Inflation.
Für Sparer bedeutet das: Wer sein Geld nur auf dem Konto liegen lässt, verliert real an Vermögen.

Die Rendite-Asymmetrie zwischen Bank und Sparer

Ein weiterer Aspekt verdient Beachtung: Während Sparer aktuell etwa 1,5% Zinsen erhalten, erwirtschaften Banken mit dem gleichen Geld deutlich höhere Renditen, weil Sie anders investieren:

  • Wertpapiere und Fonds
  • Immobilienprojekte
  • nicht-Börsennotierte, mittelständische Unternehmen (Private Equity)

Die Differenz zwischen den Zinsen, die Banken zahlen, und den Renditen, die sie erzielen, ist ihre Gewinnmarge.
Sparer tragen das Kapital bei, partizipieren aber nur minimal am Ertrag.
Das ist, als würden Sie einen Kuchen backen, das Finanzinstitut behält die größten Stücke ohne die Zutaten zu bezahlen und Sie, als Kunden, erhalten die Krümel.

Fazit: Was bedeutet Kaufkraftverlust durch Inflation für Anleger?

Der klassische Sparstrumpf, ob physisch oder digital auf dem Girokonto, ist kein geeignetes Instrument zum Vermögenserhalt. Wer langfristig Kaufkraft erhalten oder Vermögen aufbauen möchte, sollte sich mit alternativen Anlageformen beschäftigen:

  • Breit gestreute ETFs und Indexfonds
  • Rohstoffe wie Gold, Öl etc.
  • Investition in nicht-börsennotierte, mittelständische Unternehmen (Private Equity)

Die Frage ist nicht, ob man investieren sollte, sondern wie man es richtig macht.

Schauen Sie auch hier vorbei.

Anita Klara Riess ermöglicht Unternehmern, Freiberuflern und Top-Verdienern den Zugang zu renditestarken Private-Equity-Investments, wie sie sonst nur Banken und institutionelle Anleger nutzen.

Kommentieren

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mehr in Top 100 Experten

Top
Dein Erfolg in digitaler Form!
Hole dir das topaktuelle MDL Magazin als E-Paper und genieße faszinierende Inhalte. Entdecke wegweisende Ideen für dich, dein Unternehmen und deinen Lifestyle. Bei Fragen wende dich bitte an: aboservice@mdl-magazin.de