Lifestyle
Sind acht Stunden Schlaf wirklich genug?
Warum guter Schlaf mehr bedeutet als die Dauer der Nacht
Erholsamer Schlaf ist weit mehr als eine Frage der Stunden. Auch regelmäßige Schlafenszeiten, der persönliche Lebensstil und der Umgang mit Stress spielen eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden. Im Kamalaya Wellness Sanctuary auf Koh Samui in Thailand steht deshalb nicht allein die Nachtruhe im Mittelpunkt, sondern die Frage, was Körper und Geist tatsächlich brauchen, um sich nachhaltig zu erholen.
Was wirklich hinter gutem Schlaf steckt
Foto: Kamalaya Koh Samui
„Acht Stunden“ gelten häufig als Richtwert für eine erholsame Nacht. Doch die reine Schlafdauer erzählt nur einen Teil der Geschichte. Anna Löfgren, Naturheilkundlerin und Wellnessberaterin im Kamalaya, betont, dass auch die Regelmäßigkeit der Schlafenszeiten und das Wohlbefinden während des Tages berücksichtigt werden sollten.
Eine im Fachjournal Sleep veröffentlichte Studie, die Daten der britischen UK Biobank untersuchte, brachte regelmäßigere Ruhezeiten mit einem geringeren Sterberisiko während des Beobachtungszeitraums in Verbindung. Solche Ergebnisse unterstreichen, wie wichtig ein stabiler Schlafrhythmus sein kann. Sie bedeuten jedoch nicht, dass eine bestimmte Schlafroutine allein ein längeres Leben garantiert.
Auch Schlaftracker können dabei helfen, Muster zu erkennen und Veränderungen wahrzunehmen. Sie sollten allerdings als Orientierung dienen und nicht als alleiniger Maßstab für die tatsächliche Schlafqualität.
Welche Gewohnheiten die Nachtruhe unterstützen
Foto: Kamalaya Koh Samui
Oft sind es die kleinen Veränderungen im Alltag, die einen Unterschied machen können. Dazu gehören möglichst regelmäßige Schlafenszeiten, Tageslicht am Morgen und ausreichend Bewegung. Auch bewusste Ruhephasen am Abend können dabei helfen, den Tag hinter sich zu lassen.
Koffein, Alkohol und schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen können die Nachtruhe beeinträchtigen. Ebenso lohnt es sich, den eigenen Umgang mit Stress genauer zu betrachten. Denn wer dauerhaft unter Anspannung steht, findet häufig schwerer in die Entspannung.
Gopal Kumar, General Manager und Group Director of Wellness Development im Kamalaya, verfolgt deshalb einen ganzheitlichen Ansatz: Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und emotionales Wohlbefinden beeinflussen sich gegenseitig und können auch die Fähigkeit zur Erholung prägen.
Ein ganzheitlicher Ansatz für gesunden Schlaf
Foto: Kamalaya Koh Samui
Im Kamalaya Wellness Sanctuary auf Koh Samui setzt das Sleep Enhancement Program genau an diesen Zusammenhängen an. Naturheilkundliche Ansätze, Elemente der Traditionellen Chinesischen Medizin und individuell ausgewählte Anwendungen werden miteinander kombiniert. Ziel ist es, mögliche Einflussfaktoren auf den Schlaf besser zu verstehen und Gewohnheiten zu entwickeln, die sich auch zu Hause in den Alltag integrieren lassen.
Das Programm wird mit Aufenthalten von fünf, acht, elf, 15 oder 21 Nächten angeboten.
Gesundes Altern bedeutet nicht nur, möglichst viele Lebensjahre zu erreichen, sondern sich auch langfristig wohlzufühlen. Guter Schlaf kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Dabei geht es nicht allein darum, wie lange wir schlafen, sondern auch darum, wie erholt wir am nächsten Morgen aufwachen.
Chefredakteurin MDL Magazin Seit über 20 Jahren arbeitet Maren-Florence Klump als Journalistin. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Menschen interviewt, spannende Persönlichkeiten getroffen und Unternehmen auf ihren ganz unterschiedlichen Wegen begleitet. Dabei interessiert sie sich nicht nur für das Sichtbare, sondern vor allem für die Geschichten dahinter: Was treibt Menschen an? Was macht Persönlichkeiten und Unternehmen besonders? Und welche Erfahrungen und Impulse können andere daraus mitnehmen? Mit ihrer journalistischen Erfahrung, ihrer Neugier und ihrem Gespür für besondere Geschichten gestaltet Maren-Florence Klump als Chefredakteurin die redaktionelle Ausrichtung des MDL Magazins und begleitet dessen Weiterentwicklung.
