Travel
Wander- und Radtouren im Chiemsee-Alpenland
Von
„Soft Adventure“ und „Skip-Gen Travel“ – Naturerlebnisse ohne Leistungsdruck

Die Radtour um den Simmsee führt durch eine abwechslungsreiche Voralpenlandschaft © Chiemsee-Alpenland Tourismus, Tourist Info Bad Endorf
Das Chiemsee-Alpenland definiert Aktivurlaub neu und stellt das Miteinander vor das Motto „höher, schneller, weiter“. Unter dem Leitgedanken „Soft Adventure“ treffen sich hier Großeltern, Enkel und Naturentdecker zu Erlebnissen, die verbinden statt zu überfordern. Die Region zwischen See und Gebirge beweist, dass Bewegung nicht immer leistungsorientiert sein muss. Leichte Wanderungen und familienfreundliche Radtouren eröffnen Naturgenuss für verschiedenste Bedürfnisse. Dieses Konzept folgt genau den Prinzipien des „Skip-Gen Travel“. Es geht um bewusste Momente in der Landschaft für alle Altersgruppen. Fünf einfache Wander- und Radtouren zwischen See und Gipfel zeigen diese Vielfalt exemplarisch auf. Jede Route bietet eigene Highlights und ist ohne große Anstrengung zu meistern. Die Natur wird hier zum gemeinsamen Erlebnisraum für die ganze Familie.
Kultur und Entspannung auf kurzen Wegen
Der Bankerlweg in Aschau im Chiemgau zeigt beispielhaft, wie entschleunigend ein Ausflug sein kann. Dieser überwiegend ebene Spazierweg führt auf zwei bis fünf Kilometern vorbei an Schloss Hohenaschau. Thematisch gestaltete Bänke laden zum Innehalten ein und bieten kleine Entspannungsübungen. Der Weg ist kinderwagengerecht und das ganze Jahr über problemlos begehbar. Ganz andere Perspektiven eröffnet die Rundtour mit Skulpturenweg in Wasserburg am Inn.
Die Altstadt liegt malerisch auf einer Halbinsel und ist fast vollständig vom Inn umschlossen. Der acht Kilometer lange Weg entlang der Innleiten verbindet Natur direkt mit Kultur. Rund 30 Kunstwerke säumen die Route und bieten visuelle Highlights. Zahlreiche Cafés in der historischen Altstadt laden zu kulinarischen Pausen ein. Technik, Natur und Geschichte vereint der einzigartige Kieferer Energiewanderweg in Kiefersfelden. An 23 Stationen erfahren Wanderer, wie Wasser und Wald nachhaltig genutzt werden. Der Abschnitt durch die wildromantische Gießenbachklamm ist besonders für Familien geeignet. Bayerns größtes Wasserrad sorgt hier für staunende Augen bei Groß und Klein.
Radfahren am Wasser und Gipfelglück für alle

In den bunten Gondeln der Kampenwandseilbahn in Aschau kommt ein Hauch Nostalgie auf © Chiemsee-Alpenland Tourismus, Thomas Kujat
Die rund 20 Kilometer lange Radtour rund um den Simssee in Baierbach verbindet Bewegung mit Weitblick. Die Strecke führt durch eine abwechslungsreiche Voralpenlandschaft direkt ans Ufer des „kleinen Bruders“ des Chiemsees. Unterwegs eröffnen sich schöne Perspektiven auf die umliegenden Berggipfel. Kioske und Seegaststätten laden zur Einkehr ein, Badeplätze zur Erfrischung. Ein weiterer Highlight ist die Fahrradtour zur Mooerelfe bei Bad Feilnbach. Diese 15 Kilometer lange Strecke ist gut ausgebaut und auch mit Kinderanhänger problemlos befahrbar.
Das Ziel ist die Moorerlebnisstation in der Sterntaler Filze mit Spielbereichen und Erlebnisstationen. Kinder gehen hier gemeinsam mit einer „Moor-Elfe“ auf Entdeckungstour. Dank der Bergbahnen werden zudem alle Gäste zu Gipfelstürmern ohne große Mühe. Die zertifizierte Zahnradbahn in Brannenburg bringt Gäste bequem auf den Wendelstein. Oben warten leichte Wandertouren wie der Geo-Park-Rundweg mit weitem Blick. Die Kampenwandseilbahn in Aschau bietet einen Hauch von Nostalgie bei der Auffahrt. Im Sommer lockt der Erlebnisberg Hocheck mit Spiel- und Sagenweg sowie Sommerrodelbahn. Das „Gipfel hoch4 plus“-Ticket ermöglicht die Nutzung aller vier Bergbahnen inklusive Thermenrabatt. Diese Vielfalt macht die Region zum perfekten Ziel für entspannte Aktivurlauber.

